Die Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR) führt verbindliche Anforderungen an die Recyclingfähigkeit von Verpackungen ein. Die konkrete europäische Bewertungsmethodik wird jedoch noch weiter ausgearbeitet.
Ziel der Arbeit ist eine wissenschaftlich fundierte und kompakte Analyse der Recyclingfähigkeit von Kunststoffverpackungen mit Blick auf die PPWR. Untersucht werden soll, welche Anforderungen bereits durch die PPWR und aktuelle Standards feststehen, welche Bewertungsansätze heute verfügbar sind und an welchen methodischen Punkten derzeit noch gearbeitet wird.
„Wie lässt sich die Recyclingfähigkeit von Kunststoffverpackungen auf Grundlage der derzeit verfügbaren Standards theoretisch bewerten und welche Weiterentwicklungen sind für die zukünftige PPWR-Bewertung zu erwarten?“
• Rechtliche Anforderungen aus Art. 6 und Anhang II der PPWR systematisch aufarbeiten.
• Aktuelle Bewertungsgrundlagen für Kunststoffverpackungen analysieren, insbesondere EN 18120:2026, den Mindeststandard der ZSVR und ausgewählte Branchenansätze wie RecyClass.
• Bewertungskriterien vergleichen, z. B. Materialaufbau, Sortierfähigkeit, Trennbarkeit, Etiketten, Klebstoffe, Barrieren, Druckfarben und Recyclingausbeute.
• Darstellen, welche Elemente der zukünftigen PPWR-Bewertung bereits feststehen und welche noch durch delegierte bzw. technische Regelungen konkretisiert werden.
• Den aktuellen Arbeitsstand auf EU-Ebene, u. a. Standardisierung und JRC, einordnen und offene methodische Fragen herausarbeiten.
• Eine kompakte theoretische Struktur für die zukünftige Bewertung von Kunststoffverpackungen ableiten – ohne praktische Anwendung.
• die Bewertung konkreter Unternehmensverpackungen,
• Ökobilanzen oder CO₂-Berechnungen,
• eine vollständige Analyse von EPR- oder Kennzeichnungspflichten,
• andere Verpackungsmaterialien als Kunststoff,
• Labor- oder Recyclingversuche.
z. B. Lebensmitteltechnologie, Verpackungstechnik, Umwelt-/Nachhaltigkeitsmanagement, Wirtschaftsingenieurwesen, Ökotrophologie
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oder bei: s.moeller@kanzow.de
